Rezension: (Scott Sigler / EarthCore)

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Kurzbeschreibung:

Der Bergbaukonzern EarthCore hat es auf ein gewaltiges Vorkommen reinen Platinerzes abgesehen, das unter den Bergen von Utah schlummert. Doch als die Arbeiten beginnen, stoßen die Forscher auf ein weitverzweigtes Höhlen system unbekannten Ursprungs. Die Archäologin Veronica hält es für die Spur einer vergessenen Zivilisation, die einst ganz Amerika beherrschte. Doch es scheint, als warteten noch weit gewaltigere Schrecken in den finsteren Tunneln.

Meine Rezension:

Der Prospektor Sonny Mc Guenniss sitzt mit einem langhaarigen Indianer in der Kneipe, als dieser ihm von einer Silberquelle in den Wah Wah Mountains in Utah erzählt. Sonny hält es nur für ein Gerücht und macht sich über den Mann lustig, weil dieser von dem „Schatz“ weiß und ihn nicht an sich genommen hat. Doch der Indianer spricht von einem Fluch und einem Ort, der allen Angst einjagt. Je mehr Sonny vom Indianer erfährt, desto neugieriger wird er auf den Ort, an dem angeblich eine Quelle aus dem Boden blubbert und sich in einen kleinen Tümpel von Silberstaub ergießt. Der Indianer zeichnet eine Karte und Sonny macht sich am nächsten Tag auf den Weg in die Berge. Er findet diese Quelle wirklich, nimmt Proben und lässt sie von einem Freund untersuchen. Dieser stellt fest, dass es sich nicht um Silber, sondern um fast reines Platin handelt. Bei solch einer Reinheit, muss es sich um ein sehr großes Vorkommen handeln, eine riesige Platinader. Sonnys Freund plaudert das Geheimnis an einen Bergbaukonzern aus, und dieser nimmt das Stück Land um den Berg herum sofort in seinen Besitz, denn wenn die Zahlen stimmen, geht es um Milliarden. Die ersten Untersuchungen mit Messgeräten bestätigen die Ergebnisse der Untersuchung von Sonnys Freund. Sofort beginnt der Konzern mit der Errichtung eines Lagers und den Bohrungen in den Berg. Das Problem ist nur diese unglaubliche Tiefe, in der diese riesen Menge von mehreren Quadratkilometern Platin liegt. Warum wurde sie noch von niemandem entdeckt und was ist dran an der Geschichte mit dem Fluch. Ist dieses Platinvorkommen wirklich natürlichen Ursprungs? Diese Fragen stellen sich auch schnell die Wissenschaftler vor Ort und je mehr sie in den Berg vordringen, desto größer wird die Angst etwas Schrecklichem auf der Spur zu sein.

Trotz der vielen Charaktere, die in der Story mitwirken, verliert man nicht den Überblick. Viele Figuren bewegen sich am Rande der Story und man nimmt sie nicht sonderlich wahr, braucht man auch nicht. Die Hauptcharaktere hat man schnell verinnerlicht und es fällt einem leicht, sie zu begleiten und zu sehen was mit ihnen im Laufe der Geschichte passiert. Scott Sigler verleiht den vielen Figuren nicht zu viel Tiefgang, um nichts an Spannung und Tempo einbüßen zu müssen. Das passiert zwangsläufig, wenn man sich zu sehr mit ihnen beschäftigen muss. Langeweile ist von Anfang an ein Fremdwort in dieser mitreißenden Geschichte, in der es um sehr sehr viel Geld und Macht geht. Thriller Liebhaber dürfen sich dieses, doch etwas andere Werk nicht entgehen lassen.

 
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