Rezension: (Brian Keene / Totes Meer)

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Kurzbeschreibung:

Dies ist der Untergang der Welt, und er beginnt in der New Yorker Kanalisation: Ein Killervirus breitet sich rasend schnell aus und rafft Tiere wie Menschen dahin – nur um sie anschließend als bösartige Zombies wiederauferstehen zu lassen. Lamar Reed, einer der wenigen Lebenden, kann sich mit einem Boot aufs Meer retten, in Sicherheit, wie er glaubt. Ein tödlicher Irrtum ...

„Totes Meer“ ist mein zweiter Zombie-Roman überhaupt. Meinen ersten Versuch machte ich mit „Stadt der Untoten“ von David Wellington. Und ich muss sagen, sie können es beide!
„Totes Meer“ wird vom Hauptprotagonisten Lamar selbst erzählt und er lässt dem Leser nicht viel Zeit, um sich langsam auf das Kommende vorzubereiten. Es geht mit Volldampf los und von Anfang an wird nicht mit Gewalt und Abartigkeiten gegeizt. Zwischendurch, als Erholung gern angenommen, nimmt Brian Keene etwas Tempo aus der Story und gib dem Leser so die Möglichkeit, etwas über die Charaktere zu erfahren. In meinen Augen eine sehr gelungene Variante. Natürlich ist es nur eine trügerische Ruhe, die Keene so in die Geschichte eingebaut hat und schnell geht es mit aller Brutalität und Tempo weiter. Wer nicht so viel Wert auf Realismus und Wahrheit legt, der ist hier absolut richtig, denn neben der Gewalt, kommen auch die überspitzt witzigen Dialoge zwischen den Charakteren nicht zu kurz. Ein Zombie-Werk, dass dem Leser zwischendurch auch ein Grinsen ins Gesicht bringt.

Alles beginnt an dem Tag, als an einem frühen Abend in New York die Ratten aus der Kanalisation kommen und die Menschen auf den überfüllten Straßen anfallen. Das aber ist nicht das Schlimmste, schlimmer noch ist, dass die Ratten schon tot sind, als sie die Menschen angreifen. Die gekratzten und gebissenen Menschen sterben durch die Verletzungen und werden „ neu „ geboren. So nimmt das Unheil seinen Lauf. Der schwule schwarze Lamar verfolgt die ersten Berichte am TV und fragt sich, ob sich „ Hamelns Rache „ ( so wird es in den Medien genannt. Bezogen auf den Rattenfänger von Hameln ) auch nach Baltimore ausbreiten könnte. Natürlich wird auch Baltimore, der Rest der USA und der Rest der Welt von den Untoten überrannt. Zuerst versteckt sich Lamar noch mit seinem Arbeitskollegen Allen in seinem Haus, doch als Allen auf einem Plünderungszug nach Lebensmitteln, von einem Untoten angefallen wird und Lamar ihn in erschießen muss, ändert sich alles. Das Viertel fängt an zu brennen und Lamar muss flüchten. Auf der Flucht lernt er Mitch und die Kinder Malik und Tasha kennen. Die Flucht endet vorläufig am Hafen von Baltimore und eine Frage bleibt offen, war es die richtige Entscheidung, oder wird nun alles noch schlimmer?

 
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