Rezension: (Paul Cleave / Der Tod in mir)

Kurzbeschreibung:
Christchurch, Neuseeland. Edward Hunter wurde schon früh als Kind zu einer lokalen »Berühmtheit«, nachdem sein Vater als Serienmörder
verhaftet wurde. Jahre später holt ihn die Gewalt wieder ein, als er in einen Banküberfall gerät, bei dem seine Frau kaltblütig erschossen
wird. Überwältigt vom Schmerz des Verlusts und den eigenen Schuldgefühlen treiben ihn seine inneren Dämonen zu einem unerbittlichen Rachefeldzug.
Und dann wird auch noch seine kleine Tochter entführt ...
Meine Rezension:
„ Der Tod in mir „ ist in meinen Augen das bisher beste Werk von ihm und für mich ganz klar der Thriller des Sommers 2010. Er schafft es mit
diesem Thriller, die Leser von der ersten Minute an zu fesseln und gestattet es ihnen nicht, den Roman
aus der Hand zu legen. Spannung, extrem hohes Tempo und eine extra Portion Härte zeichnen „Der Tod in mir „ aus.
Wer Paul Cleave kennt, der weiß natürlich, dass auch der extrem schwarze Humor bei ihm niemals zu kurz kommt.
Zwei weitere typische Merkmale, die Paul Cleave wie kein Anderer inne hat sind, dass fast alle Charaktere aus den voran
gegangenen Romanen auch hier wieder einen Gastauftritt bekommen und das Erzählen der Story in der „ Ich – Form „
darf auch nicht fehlen. Ein klarer Lese-Tipp, ein Muss für alle Thriller Fans.
Edward Hunter ist ein ganz normaler Buchhalter, seine Frau ist ebenfalls Buchhalterin und sie haben eine 6 jährige
Tochter. Eine ganz normale Familie sollte man meinen, wenn da nicht die Vergangenheit von Edward wäre, oder sagen wir
mal, die Vergangenheit seines Vaters. Sein Vater Jack sitzt seit 20 Jahren wegen elffachen Mordes an Prostituierten im
Gefängnis. Die ganze Stadt ist der Meinung, dass Edward dasselbe Gen wie sein Vater in sich trägt und eine tickende
Zeitbombe ist, die nur darauf wartet, explodieren zu können. Als dann an einem Freitag vor Weihnachten die Bank überfallen
wird, in der sich das Ehepaar Hunter befindet, nimmt das Unheil seinen Lauf. Seine Frau wird aufs brutalste niedergeschossen
und stirbt in seinen Armen. Er ist verzweifelt, am Boden zerstört und die Polizei tappt im Dunkeln wer sich hinter Tat verbirgt. Eine
innere Stimme meldet sich in ihm, die ihm rät, das Heft in die Hand zu nehmen und die Mörder seiner Frau selbst
aufzuspüren. Sein Vater hörte auch auf seine innere Stimme und was dann passierte, weiß Edward nur zu gut. Als dann auch
noch seine Tochter entführt wird, läuft alles aus dem Ruder und ein Kampf um Leben und Tot beginnt.
